Informationen zum Projekt "Ofen 8"

Die Märker-Gruppe plant den Neubau der Ofenlinie im Zementwerk Harburg. Während der gesamten Dauer des Projekts "Ofen 8"  setzt die Märker-Gruppe auf 100-prozentige Transparenz und möchte mit allen interessierten Parteien in einen vertrauensvollen Dialog treten. Jederzeit können Interessierte sich umfassend über die geplanten Modernisierungsmaßnahmen im Besucherzentrum auf dem Werksgelände in Harburg sowie unter www.maerker-gruppe.de informieren. Darüber hinaus steht die Geschäftsführung für Fragen zum Projekt Ofen 8 persönlich zur Verfügung.

Die Werkszufahrt Ost  ist unerlässlich für die Baustellenlogistik Ofen 8 und wird als positiver Nebeneffekt die Verkehrssituation im Stadtbereich bei der Nettofiliale entspannen.


Die nächsten Maßnahmen werden sein:

  • Geländemodellierung mit teilweiser Geländeaufschüttung. Da das Gelände an einigen Abschnitten im Überschwemmungsgebiet liegt, wird der verlorene Retentionsraum  in der Nähe zeitgleich auf eigenem Grundstück  ausgeglichen.
  • Abbiegespur und Einfädelspur an der B25. Während dieser Bauphase wird es wahrscheinlich im Bereich der angrenzenden Spur der B25 zu Einschränkungen kommen.  Bei vorhandenen 3 Spuren kann der Verkehr aber weiter fließen.
  • Anlegung einer  temporären Parkfläche
  • Anlegung der neuen Sichtschutzbepflanzung


Es ist uns ein Anliegen, dass die Werksansicht von Osten sehr bald wieder gefällig auf die Betrachter wirkt. Deshalb waren bei der Planung neben Fachleuten für Straßenbau auch Landschaftsarchitekten beteiligt.  

Als erste Maßnahme wird in Vorbereitung zum Bau Ofen 8 im aktuellen Winterhalbjahr die bestehende Sichtschutzpflanzung zur B25 versetzt.  Die Sichtschutzhecke ist ca. 800 m lang und dient als Abgrenzung zwischen dem Märker-Werk und der nahe vorbeiführenden Bundesstraße B25 (v.a. Sichtschutzfunktion).
Da im Zusammenhang mit dem Projekt „Ofen 8“ in diesem Bereich eine neue Werkszufahrt entsteht, Parkplätze für die Zeit der Baumaßnahme benötigt werden, und ein neues Förderband geplant ist, muss die Hecke in Richtung Bundesstraße verschoben werden.

Dafür ist im ersten Schritt eine Rodung der bestehenden Heckenstrukturen notwendig.

In Vorbereitung zur Rodung wurde bereits im Jahr 2019 eine artenschutzrechtliche Stellungnahme eingeholt. Der Eingriff und die Planung  erfolgt in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde, in Form eines Freiflächengestaltungsplans mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung sowie einer Ausgleichsflächenplanung.
Für die Pflanzung des neuen Grünstreifens werden ausschließlich einheimische Gehölze aus regionaler Herkunft (gebietseigen) in einwandfreier Qualität verwendet und soweit möglich werden bestehende Gehölze erhalten bzw. verpflanzt.

Die Rodung wird rechtzeitig vor Beginn der Vogelbrutperiode bis zum 01. März abgeschlossen sein.

Der Termin für die Wurzelstockentfernung wird mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und erst durchgeführt, wenn mögliche Hohlräume nicht mehr als Winterhabitat für Amphibien und Reptilien dienen.

Unterlagen zum Projekt "Ofen8" - jetzt abrufbar

Am 27. November 2019 hat die Informationsveranstaltung "frühe Beteiligung der Öffentlichkeit zum Projekt Ofen 8" in der Kantine des Zement- und Kalkwerks in Harburg stattgefunden. Wer keine Zeit hatte die Veranstaltung zu besuchen kann jetzt die Präsentationsunterlagen bekommen. Die vorgenannten Unterlagem können Sie mit folgendem Link anfordern.

Märker-Gruppe investiert in die Modernisierung des Zementwerks Harburg


Die Märker-Gruppe bekennt sich zum Standort Harburg und plant die Errichtung einer innovativen Ofenlinie, die den inzwischen 50 Jahre alten Ofen ersetzen wird. 


Geschäftsführer Graf Pückler-Märker erläutert: "Mit einer modernen Ofenanlage werden wir das seit 130 Jahren bestehende Familienunternehmen sicher in die Zukunft führen und den Produktionsstandort Harburg und die davon abhängigen Arbeitsplätze langfristig erhalten."

 

Eine Steigerung der Produktionskapazität ist mit der Modernisierung des Zementwerks auf den neuesten Stand der Technik ausdrücklich nicht verbunden. 

 

Ziel ist neben der Sicherung des Standorts Harburg vor allem die Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes. Mit dem neuen Ofen wird die Klimabilanz des Werkes verbessert und wertvolle Ressourcen werden geschont. Der moderne Ofen wird deutlich weniger Brennstoffenergie benötigen als der alte und der brennstoffbedingte CO2-Ausstoß wird um etwa ein Viertel verringert. So werden jedes Jahr ca. 60.000 Tonnen CO2 weniger emittiert. Das entspricht in etwa dem jährlichen Ausstoß der Ölheizung von 15.000 Privathaushalten.

 

Auch bei anderen Emissionen wird es deutliche Verbesserungen geben. Grund dafür ist, dass Märker eine zukunftsweisende moderne Abgasreinigungstechnik einsetzen wird. Geschäftsführerin Gerlinde Geiß macht deutlich: "Modernste Technik setzt uns in die Lage, die geltenden - sehr niedrigen - Grenzwerte zuverlässig und nachhaltig zu unterschreiten. Darüber hinaus wird durch die Investition die Energieeffizienz des Werkes insgesamt deutlich gesteigert. Das allein ist unser Anliegen."


Jedoch bedingt der neue Ofen bei allen sich bietenden Vorteilen gewisse bauliche Veränderungen. Voraussetzung für die Erreichung des hohen Grades an Energieeffizienz ist ein deutlich höherer Wärmetauscherturm. Damit kann Märker Zement die beste, verfügbare Technologie zum Einsatz bringen. Das Stadtbild und insbesondere die Ansicht auf die über der Stadt thronende Harburg sind nicht beeinträchtigt.


Jederzeit können Interessierte sich umfassend über die geplanten Modernisierungsmaßnahmen im neu errichteten Besucherzentrum auf dem Werksgelände in Harburg informieren. Die Öffnungszeiten finden sich unter www.maerker-gruppe.de.